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Großbardorf bleibt der Angstgegner für SKC Weiden

Die Weidener Zweitbundesligakegler müssen sich den Unterfranken einmal mehr geschlagen geben. Die Heimniederlage hat in der Tabelle Folgen.

Es bleibt dabei, der SKC Weiden kann gegen den TSV Großbardorf nicht gewinnen. Am Samstag mussten sich die Weidener auf eigener Bahn nach durchaus ansehnlichem Beginn am Ende mit einer Differenz von 55 Kegelpunkten geschlagen geben und sind nach dieser Niederlage in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord/Mitte auf Rang drei zurückgefallen.

Dabei begann alles recht vielversprechend. Der beim Großbardorfer Auftaktsieg in Bamberg mit einer Leistung von 624 Holz angereiste Pascal Schneider dominierte gegen Dennis Greupner mit 614 Holz deutlich, konnte seine Truppe aber nur mit 44 Zähler in Front bringen, da Greupner mit 570 Holz durchaus ansprechend dagegenhielt. Parallel dazu ließ Manuel Donhauser Marco Schmitt mit 621:538 nicht den Hauch einer Chance, so dass Weiden mit 39 Holz Vorsprung in die Mittelbahnen ging.

Und hier nahm das Unheil dann seinen Lauf. David Junak, der noch immer seiner Vorjahresform hinterherläuft, sah mit 1:3 und 540:594 Holz gegen Patrick Ortloff kein Land. Noch schlimmer erging es aber Marco Maier, der nach seinen beiden tollen Vorstellungen in den vorangegangenen Spielen diesmal völlig von der Rolle war. Nach drei Bahnen gegen Matthias Menninger mit 377:434 Holz aussichtslos zurückliegend, machte er für Marco Gesierich Platz, der aber mit 139 Holz auch nichts mehr retten konnte. Großbardorf führte vor den Schlussbahnen mit 3:1 Punkten und 73 Holz.

Dass Thomas Schmidt und Stefan Heitzer noch auf ein 3:3 kommen würden, das konnte man dem Weidener Schlussduo durchaus zutrauen. Den stattlichen Rückstand aber auszugleichen, das würde schwer werden. So kam es dann auch. Die beiden letzten zu vergebenden Mannschaftspunkte gingen an Weiden, die Zusatzpunkte für die Gesamtkegelzahl holten sich aber die Gäste, die dadurch mit 5:3 gegen den SKC Weiden wieder einmal als Sieger aus der Bahn gingen.

Einzelergebnisse:

Dennis Greupner – Pascal Schneider: (132:169, 158:145, 144:149, 136:151) 570:614 – Satzpunkte: 1:3 – Mannschaftspunkte: 0:1;

Manuel Donhauser – Marco Schmitt: (129:125, 153:129, 177:131, 162:153) 621:538 – 4:0 – 1:1;

David Junek – Patrick Ortloff: (141:138, 130:153, 136:152, 133:151) 540:594 – 1:3 – 1:2;

Marco Maier/Marco Gesierich: (126:142, 132:140, 119:152, 139:140) 516:574 – 0:4 – 1:3;

Thomas Schmidt – Torsten Frank: (148:127, 150:154, 147:166, 162:151) 607:598 – 2:2 – 2:3;

Stefan Heitzer – Rene Wagner: (150:153, 151:145, 140:147, 161:148) 602:593 – 2:2 – 3:3;

Kegelpunkte: 3456:3511; Voll: 2266:2308, Abräumen: 1190:1203 – Fehler: 13:12 – Satzpunkte: 10:14 – Mannschaftspunkte: 3:5

Quelle: onetz.de