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SKC-Kegler wollen sich rehabilitieren

Der Weidener Zweitligist empfängt mit dem FSV Erlangen-Bruck einen schweren Gegner .Wieder dreht sich das Personalkarussell.

Im vorletzten Heimspiel der Zweitligasaison 2018/2019 erwartet der SKC Gut Holz SpVgg Weiden am Samstag (14 Uhr) den FSV Erlangen-Bruck in der Mehrzweckhalle am Wasserwerk. Nach dem zuletzt mehr als bescheidenen Auftritt der Oberpfälzer in Kaiserslautern sollte man die Gelegenheit nutzen und sich mit einer zumindest einigermaßen ansehnlichen Leistung rehabilitieren.

Um den Klassenerhalt bangen werden die Weidener wohl kaum noch, aber von dem Höhenflug der Hinrunde ist man mittlerweile auch weit entfernt. Da gelang nämlich den SKC-lern der überhaupt erste Zweitligasieg gegen Erlangen, wobei der mit einem Auswärtsergebnis von 3533 Holz auch noch recht ansprechend ausfiel. Den dadurch am 7. Spieltag erkämpften 3. Tabellenplatz verteidigte man bis zum Rückrundenstart. Aus sechs Spielen der zweiten Halbserie konnten aber nur noch magere vier Punkte eingefahren werden. Der Absturz ins Niemandsland der Tabelle war die Folge.

Erlangen-Bruck liegt derzeit auf dem 4. Tabellenplatz, hat aber nur zwei Zähler mehr als die Weidener auf dem Konto. Mit einem Heimsieg könnte der SKC die Mittelfranken bei Punktgleichheit aufgrund des direkten Vergleichs aber überrunden. Ein ausgeglichenes Punktekonto von 7:7 Zählern unterstreicht aber auch, dass die Kegler aus der Universitätsstadt auf eine durchaus ansprechende Auswärtsbilanz verweisen können. In Lorsch, Hainstadt und Bamberg ging man als Sieger aus der Bahn, bei Gut Holz Zeil wurde ein Unentschieden erkämpft.

Was die Weidener anbelangt, so nimmt sich die Gesamtbilanz gegen Erlangen-Bruck eher bescheiden aus. Im September 2014 setzte man sich im DKBC-Pokal mit 7:1 durch. In den dann folgenden vier Punktespielen der 2. Bundesliga gab es nur Niederlagen. Erst in der Hinrunde der laufenden Serie gelang mit 5:3 der erste Punktspielsieg in Erlangen. Aushängeschild der Gäste aus Mittelfranken ist Michal Bucko, der einen überzeugenden Auswärtsschnitt von 605 Holz vorweisen kann und auf Rang fünf der Top-Ten-Liste der 2. Bundesliga geführt wird. Aber auch der Rest der Mannschaft braucht sich mit einem Auswärtsschnitt um die 580 Holz nicht zu verstecken.

Bei den Gastgebern steht diesmal Markus Schanderl wieder zur Verfügung, wobei sein Heimschnitt von 615 Holz zu berechtigten Hoffnungen Anlass gibt. Der Rest der Mannschaft steht in der Pflicht nach den ausnahmslos indiskutablen Ergebnissen von Kaiserslautern die Zweitligatauglichkeit wieder unter Beweis zu stellen. Da Thomas Schmidt und Stefan Schmucker im Kampf um den Erhalt der Bezirksoberliga der 2. Mannschaft eine feste Größe darstellen, muss diesmal Manfred Thorenz in der 2. Liga ran. Tobias Lobinger steht als Ersatz zur Verfügung.

Quelle: onetz.de